Wii Sports Splitter

Freitag 26 Januar 2007

Ich hasse Baseball. Ehrlich. Aufgefallen ist mir das allerdings erst gestern abend bei dem Versuch den Profi-Status zu erringen. Anfangs ist es ja noch okay, die Pitcher sind human und die Batter ebenfalls. In höheren Gefilden, wenn man gegen Profi-Teams antritt, ist das nicht mehr so. Die Pitcher pfeffern einem die Bälle um die Ohren, dass es nur so raucht. Noch dazu geht es jetzt nicht mehr nur ums treffen, man muss auch selektieren. Vor der Schlagbewegung muss man entscheiden, ob der Ball überhaupt spielpar ist. Würfe ausserhalb der Strike-Zone kann man zwar mit etwas Glück noch treffen, nur gibt das dann im besten Fall ein Foul, in der Regel kullert die Murmel aber den Fängern in die Hände. Da diese Entscheidungsfindung in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit schwer bis unmöglich ist, artet das ganze in ein Glücksspiel mit Neustart-Orgien aus. Die zugehörige Frustkurve dürfte einer streng monoton steigenden Funktion entsprechen. Und dann dieser $*%!”-Splitter. Kaum zu erkennen bzw. bei den Werfern die von unten schmeissen gar nicht.

Wenn dann bei geladenen Bases mein letzter Batter einen wunderschönen Schlag trifft, dem leider 5 Meterchen zum Homey fehlen und der noch leiderer von einem gegnerischen Feldspieler gefangen wird – dann ist man dankbar, dass die Wimote am Handgelenk befestigt ist.


Gespeichert in: Nintendo, Wii

3 Kommentare for 'Wii Sports Splitter'

  1.  
    29. Januar 2007 | 10:26
     

    Ich kann jetzt sicherlich nicht so mitreden was den Einspielermodus angeht.
    Allerdings macht Baseball (bzw. Brennball) in geselliger (und gern auch angetrunkener) Runde devinitiv einen Heidenspaß!
    Es gehen Dinge zu bruch, die Arme tun weh und die Lautstärke steigt tierisch an.
    Baseball is fun!

  2.  
    29. Januar 2007 | 14:09
     

    Also der Einspieler-Modus ist definitiv frustrierend und Glückssache. Man ist doch sehr dem Zufall unterworfen.

    Im Multiplayer kommt es darauf an, wie ernst man das Spiel nimmt. Wenn ich mich beim pitchen anstrengen würde, bin ich sicher. dass ich max. 1 von 10 Würfen treffen könnte. Und selbst wenn man trifft: man hat keinerlei Einfluss darauf wie weit der Ball fliegt. Glücksspiel.

    Nee, dann doch lieber Tennis. Da ist der Glücksfaktor deutlich geringer.

  3.  
    4. Februar 2007 | 02:29
     

    Brennball!?

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