Der “Deutsche Kulturrat” ist eine Institution, deren Existenz mir erst bewußt geworden ist, als ich durch eine sehr positive Stellungnahme zum leidigen “Killerspiele”-Komplex auf sie aufmerksam wurde.
Die guten Leute haben ihre unerwartete Schützenhilfe nun noch ein wenig erweitert und die aktuelle Beilage ihrer Zeitung “politik und kultur” (.pdf) dreht sich vollständig um unser aller Lieblingsthema und wie es mit dem Begriff Kultur zusammenpasst. Zu Wort kommen neben Mitgliedern des Kulturrates selbst auch die “üblichen Verdächtigen”: der Geschäftsführer der USK (dessen Nachname ja bekanntlich Programm ist
), der Geschäftsführer der Leipziger Messe und ein Vertreter von G.A.M.E. Erfreulicherweise bekommen auch branchenferne Menschen die Gelegenheit, in das selbe Horn zu stoßen, so dass ein etwaiger Vorwurf der Abhängigkeit von der Industrie zumindest teilweise entkräftet werden könnte.
Dem Vollblut-Nerd wird sicherlich nichts Überraschendes geboten, als seriöser Augenöffner und willkommene Unterstützung gegen viel zu polemische Vorwürfe taugt das Papier aber auf jeden Fall. Als wertvoll kann man sicherlich auch noch die Zielgruppe einschätzen, die dieses Medium erreicht – es wird sich bestimmt nicht nur um Zocker handeln.
