Nach Aulbaths Artikel über Penumbra ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass derlei Spiele nichts für mich sind. Ich schaue gerne Grusel/Horror/Zombie Filme aber bei Spielen brauch ich das nicht. Vielleicht liegt es an meiner blühenden Phantasie, denn wenn ich so ein Spiel spiele bin ich der Löffel das Spiel. Totale Immersion.Deswegen war mein Ausflug in dieses Genre auch nur von kurzer Natur, genau ein Resident Evil lang.
Wenn man solche Spiele anmacht, dann auch richtig: alleine in der Nacht. Mann, was hatte ich ne Angst! Angst, was hinter der nächsten Tür ist (knnnnarz), Angst, an erschossenen Zombies vorbeizulaufen (vielleicht stellen die sich nur tot?!). Die mit Abstand schlimmste/beste Szene war aber die, wo die Zombie Hunde durch das Fenster gesprungen kommen. Da bin ich gestorben. Weil mir vor Schreck das Pad aus den Händen gefallen ist. Ernsthaft.
Habt ihr Ähnliches erlebt? Was ist euer Highlight in Sachen Gruselspiele?

Bei mir war es auch der berühmte RE Hund Fenstersprung… Danac hatte ich das Spiel erst einmal nen Monat nicht mehr angerührt…
Zum Thema Hunde-durch-Fenster darf ich mich ausnahmsweise mal selbst zitieren und so für immer im Internet verewigen:
“Alter Schwede, beim ersten Mal hätte ich mir beinahe alle Körperöffnungen auf Dekompression gestellt.”
Ausserdem muss ich gestehen, dass ich auf den ein oder anderen cheap shock von “Doom 3″ reingefallen bin. “Stalker” hatte auch ein paar nette Momente. Aber was richtig erwähnenswertes fällt mir sonst dazu nicht ein…
Die Hotelszene aus Call of Cuthulu hat mir meine Nerven besonders zermartert. Der Galgen im Gefängnis aus Silent Hill 2… weiss gar nicht mehr genau warum, da ist glab ich plötzlich einfach so eine Klappe aufgegangen und ich hab mich kolossal erschreckt.
Oja. Call of Cuthulu. Da hatte ich doch kurzzeitig fast vergessen, dass derlei Spiele nichts für mich sind. Habs dann aber schnell genug gemerkt um es nicht zuende zu spielen..
Das Witzige ist, dass mir einer der gruseligsten Momente nicht in einem klassischen Horror-Spiel passiert ist, sondern in Thief 2. Die genaue Mission kenne ich nicht mehr, aber man sollte ein recht großes Anwesen infiltrieren, das aus einem großzügigen Garten plus Keller bestand. Genau durch diesen Keller wollte ich Zugang erlangen, als ich vor mir eine rote Wache sah. Also: rangeschlichen, mit dem Knüppel ausgeholt und – ZACK! – auf den Kopf. Doch auf einmal… die Wache bleibt stehen… dreht sich ganz gemächlich zu mir um… und ich bekomme fast einen Herzinfarkt, weil ich in ein Totenschädelgesicht gucke! Verdammte Geisterwachen…
Nix geileres als solche Schockmomente. Die Hundeszene bei RE war damals so geil. Ich will definitiv mehr davon
Und ja, wie bei Aulbath auch schon geschrieben, bin ich am Ende bei der Penumbra Demo ziemlich erschrocken. Immer diese Hunde!
Mein erschreckendstes Spieleerlebnis ist auslachendswerterweise in gothic passiert.
Hab in Ruhe eine Schatztruhe ausgenommen, als mich von hinten ein Snapper angriff… nichts außergewöhnliches, aber mit lauten Boxen das Fauchgeräusch um die Ohren gedonnert zu kriegen… böse
nicht so erschreckend, aber atmosphärisch das beste level aller zeiten: thief 3 in der mission kinderheim oder so (cradle hieß es im original)… so vorsichtig hab ich noch nie gespielt^^
Ich bin auch so ein Schisser, obwohl ich ne ganze Menge dieser Spiele habe. Das Hundeerlebnis bei RE hatte ich auch, ähnlich dem T-Rex bei Dino Crisis 1 (beide nie durchgespielt).
Nachdem ich bei FEAR raushatte, dass die Visionen nie schädlich sind, war der Gruselfaktor vollständig weg (durch).
An Condemned krebse ich schon über ein Jahr rum, bin zwar jetzt bei der Apfelfarm, aber diese direkten Brachialfights ohne Schusswaffen sind nur maximal ne halbe Stunde am Stück aushaltbar, dann brauch ich wieder nen Monat Ruhe.
Silent Hill geht gar nicht, weniger weil da was passiert, aber ich bin die ganze Zeit in Erwartung das irgendwas passiert, die Musik tut ihr übriges, ich bin vollkommen fertig und wenn dann noch eines dieser Wesen kommt ist es aus. Bin bis zu der Stelle gekommen in der das erste Mal der Pyramid-Head auftaucht, das war eines Nachts unter der Woche um halb 3, dann hat jemand im Hausflur die Tür zuknallen lassen und ich bin vor Angst fast gestorben. Danke Du Idiot
In Vampires Bloodlines gibt es ja noch das Ocean Hotel, das ertrag ich, obwohl ich da schon wiederholt durchmuss, nur noch im noclip-Mode, wenn ich das Game mal wieder anfange, da macht mich die Stimme der Kleinen wahnsinnig (“Be careful”).
Das beste diesbezügliche Erlebnis hatte ich jedoch bei System Shock 2 im Multiplayermodus, ich am Laptop im selben Raum mit einem Kumpel an dessen PC mit Anlage. Wir laufen fröhlich durch die ersten Level und ich zerschlag dicht neben ihm ne Glasscheibe, was an seiner Anlage natürlich nen Höllenlärm macht, woraufhin er sich erschreckend fast von seinem Stuhl fällt.
Ich hab doch noch einen:
fast headcrab zombie, “Half Life 2″. Hört man das Heulen, ist es schon fast zu spät. Voller Panik hab ich schon das eine oder andere Magazin verschwendet.
Hehe, schönes Thema. Resident Evil 1 war für damalige Verhältnisse schon recht gruselig, aber damals war ich auch noch kein gestandener Mann. Retrospektiv betrachtet isses verhältnissmäßig ziemlich platt.
Ganz oben in Sachen Grusel steht bei mir Silent Hill 1. Ist von allen Teil der heftigste in Sachen Optik, Sound und Design. Teil 2 hat dafür ne emotionalere Grundstimmung, zumindest war ich beim Spielen immer ein nervliches Wrack, sodass mich alles geschreckt hat. Ganz groß ist vorallem auch die Einbindung des Soundtracks, denn die Geräusche und Musikstücke alleine erzeugen schon verdammt viel Grusel.
An SH kommt da eigentlich nix ran. Call of Cthulu am ehesten noch, wobei das unter seiner Steinzeit-Grafik leidet.
Ich hatte mal einen Quake-Mod: Aliens. Das war Jahre vor dem Headcrab bei HL2, es war im Dunkeln, und das Licht flackerte wie blöde. Meine Herren…
Eternal Darkness hatte etliche krasse Momente, vor allem über Köpfhörer. Babygewimmer, Türklopfen, Kratzen — wenn dann noch der Fernseher anfängt, Scherze zu machen, ist es Zeit für nen Defi.
Manhunt kann ich gar nicht.
http://www.visualwalkthroughs.com/doom3/doom3.htm
“Doom 3 was clearly capable of rattling my bones, but after a while I needed a break. The time was now well after midnight. I sat at my computer trying to clear my mind by surfing the Web. Not five minutes later, the power in my house went out and I heard a distant “pop.”
I had just exited the terrifying dark corridors of Doom 3 to find myself, alone, in a dark, silent, rural house with nothing but the light of my cell phone to pierce the night. Why was the power out? There were no storms, no lightning, no wind. It could only be zombies. Surely the yard outside was crawling with the flesh-eating undead. I knew it was irrational to seriously think that this was anything other than a routine power outage. Zombies aren’t smart enough to cut the power. I was terrified. I called my mother. I’m 39. I’m not kidding.”
Geht also nicht nur Euch so.
Mein persönliches Erlebnis war bei Thief 1, die Szene weiß ich gar nicht mehr genau, nur dass es dunkel war (logisch) und ich extrem konzentriert, als meine Freundin ins Zimmer kam, von der ich dachte, dass sie auf der Couch eingeschlafen sei, mir eine Hand auf die Schulter legte und fragte “Na, kommst Du vorwärts?”.
Ich schwöre, mein Herz machte Anstalten, sich durch die Rippen zu brechen…
Ja gut. An die Doom3 alpha haben wir uns damals auch nur zu zweit rangetraut.
Mein Gruselhighlight ist definitiv Project Zero gewesen. Diese Geister dort können einem wirklich den letzten Nerv rauben…
Neben den genannten sollte auf jeden Fall noch Alien versus Predator 2 erwähnt werden. Die Marine-Missionen sind immernoch genauso “schlimm” wie am ersten Tag.
Ganz eindeutig Resident Evil 4!
Am Anfang, wenn man in das Dorf stolpert. Ich weiß das noch als wärs gestern gewesen. Ich bin links hinter die Hütten gegangen, weil ganz offensichtlich auf dem Dorfplatz Feinde rumlungerten. Ich wetz da also hinter den Hütten rum und plözlich bin ich von massig “Zombies” umgeben. Ohne scheiß, so panisch bin ich weder davor, noch danach in einem Videospiel rumgelaufen! Nach hektischem rumgerenne geh ich in das Haus, nur um auf die harte Tour festzustellen, dass die Brut mir gnadenlos folgt. Durch Fenster, von Dächern, zur Treppe rauf. UN-GLAUB-LICH!
Nachdem mir dann son Typ mit Kettensäge den Kopf abgesägt hat, bin ich erstmal ne Zigarette rauchen gegangen, um diese unfassbar hektische, schwitzende Hände verursachende, meinen Adrenalinpegel verdoppelnde letzte Viertelstunde zu verarbeiten.
Diese Dorfszene ist, meiner werten Meinung nach, ganz eindeutig eine der besten Szenen in einem Videospiel für immer und überhaupt!
Gruselig bei Resi 4 find ich nur die nervige Olle mit ihrem “Leon! HEEEELP!”.
Die beschriebene Stelle mit den Kettensägen-Schwestern (oder wars doch Dr. Salvador?) ist natürlich spitze (genauso wie der “Zombie”-Angriff auf die Hütte am See), aber gruselig – also im Sinne von Schreckenshorrorgänsehautgruselig – find ich Resident Evil 4 nu’ mal gar nicht. So ein bißchen Aufregung in der Richtung erzeugt vielleicht noch dieses Schmatzen/Atmen der Regenerator – aber auch nur, weil die Viecher echt gefährlich und relativ schwer zu besiegen sind.
Auf das Spiel lass ich allerdings nix kommen, gar keine Frage! Hmm… hätte spontan Lust, das nochmal spielen…
doom 3: irgendwann in den ersten levels, wenn man die fahrstuhltür aufmacht: zombie-überraschungsparty. der rest war ja dann eigentlich ganz lustig, wenn man dreh mit dem iD-grusel raus hatte :p
half-life 2: das ganze ravenholm level. überall lagen scheintote zombies rum, headcrabs auf speed und die schon erwähnten fast headcrab zombies. die sahen nicht nur eklig aus, die haben auch ordentlich panik gemacht, wenn man mit feuchten händen dem regenabflussrohr (das die kollegen zum klettern benutzten) beim hin-und-her-schaukeln zugesehen hat…
FEAR: ziemlich oft hats da geschaudert, aber richtig erschrocken zweimal: (wiedereinmal) ein enger fahrstuhl mit dudelmusik, und beim nächsten deckenleuchtenflimmerer stand dieses gör direkt vor mir.
und im gleich level die spritztour in den aufzugsschacht, und die kabine mit voll karacho an einem vorbeirast.