Gestern ist Bangai-O Spirits angekommen. Der euphorische Review auf Eurogamer hat mich quasi dazu gezwungen. Konnte es nicht mehr abwarten und habe mich deshalb für die japanische Version entschieden. Großer Fehler. Ich dachte, bei nem Shmup kann die Lokalisation nicht wirklich wichtig sein, leider wurde ich eines Besseren belehrt. Das Tutorial war dank eines freundlichen Menschen in den gamefaqs-Foren zwar zu verstehen, aber in Sachen Menü-Navigation und Waffenauswahl bin ich heillos überfordert. Sicherlich kann man rumprobieren und schauen, was passiert, nur fehlt mir dazu irgendwie die Lust. Man könnte sich zum Beispiel die Hieroglyphen abmalen und die entsprechende Waffengattung daneben schreiben, aber irgendwie habe ich dazu nicht die Muße. Sicherlich ist das ziemlich inkonsequent, ich hab ja im Vorfeld gewusst auf was ich mich einlasse. Oder auch nicht.
Das ist der Beitrag gewesen, der eigentlich an dieser Stelle zu Bangai-O Spirits erscheinen sollte. Zum Glück habe ich ihn ein paar Tage auf der Festplatte liegen lassen. Dann habe ich mir doch die Mühe gemacht und angefangen rudimentär zu übersetzen. Was soll ich sagen? Es war es definitiv wert.
Da der oben verlinkte Artikel so ziemlich alles wissenswerte über den Titel wiedergibt (vielleicht ein bisschen zu „fanboy“, aber da wollen wir mal drüber hinwegsehen), belasse ich es an dieser Stelle bei dem Hinweis auf das Spiel. Auf sämtliche Möglichkeiten des Spielens und die Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweisen der einzelnen Waffen in der Tiefe einzugehen, möchte ich mir ersparen. So viel sei gesagt, es ist mehr als abwechslungsreich. Zum Anfixen pack ich noch ein, zwei Videos bei – ich denke, die sprechen für sich.
Von mir ne dicke Empfehlung. Wer sich diese Version nicht antun möchte, der kann auch bis August warten und die PAL kaufen. Aussagen des Entwicklers zufolge handelt es sich bei der NTSC-J Version sowieso um einen Schnellschuss, um zugesagte Release-Termine halten zu können. Es ist also zu erwarten, dass Glitches (bei ca. 300 Geschossen auf dem Schirm kommt es stellenweise zu derben Rucklern) behoben werden und sogar Extra-Content wurde angekündigt. Dann gibt’s wirklich keine Ausrede mehr.

Ich mag Treasure. Allein deswegen steht “Bangai-O Spirits” schon auf meiner Liste der Pflichtkäufe.
LOL… offensichtlich nicht die Dreamcast-Version gespielt, die war schon relativ… japanisch-intensiv. Spiel ist aber trotzdem geil, auf seine eigenartige Art und Weise.
@Alanar: jap, Treasure haben schon so einige Perlen auf ihrem Konto.
@Aulbath: Richtig. Die DC hat bei mir sträflicherweise ein Schattendasein gepflegt. Ausser PowerStone und ShenMue ist da nicht viel gelaufen. Zur Zeit liegt sie sogar unausgepackt in irgendeinem Umzugskarton. Und ja, das Spiel ist ganz lustig, hatte übrigens schon auf deinen Kommentar gewartet, da ich mir dachte, dass es genau in dein Metier fällt.
Okay, wer erklärt mir, worum es in dem Spiel geht und wtf man da machen soll? Aus den Videos erkenne ich neben wildem Raketengeballer so ziemlich nada
Na, da haste den Kernpunkt doch schon erfasst!
Nee, im Ernst: es gibt halt 160 Level, in denen es mindestens ein Primärziel gibt, das du ausschalten musst. Manchmal ist dafür derbe Feuerpower vonnöten, manchmal gleicht es einem Puzzle, das es zu lösen gilt. Äusserst fordernd und abwechslungsreich. Ausserdem kann man sich auch noch eigene Levels erstellen (das tue ich mir aber in der jap. Version bestimmt nicht an). Diese werden dann – wie ich es verstanden habe – in eine Audiodatei konvertiert, die man dann mit anderen Spielern über WiFi teilen kann.